Folie des Monats März. Mobiler Geldtransfer in Kenia

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Mobile Geldtransaktionen oder „Mobile Money“ sind das bei weitem verbreitetste Geldtransfer-System in Kenia. Dies steht in starkem Kontrast zu den europäischen Ländern, wo Personen den neuen Geldsystemen häufig noch misstrauisch gegenüberstehen. Auf Grund der langjährigen Erfahrung im Bereich Zahlungssysteme in Afrika wurde africon damit beauftragt, das Potential für elektronische Chips in Afrika zu untersuchen. In diesem Zusammenhang wurde der kenianische und nigerianische Banken- und Kreditkartenmarkt untersucht und eine umfassende Datenbank wurde erstellt, die Informationen aus mehr als 50 Experteninterviews mit Entscheidungsträgern der Banken und Personalisierungsbüros beinhaltet. Unsere umfassenden Recherchen haben gezeigt, dass die kenianische Bankenlandschaft gesättigt ist. In diesem Sektor können kaum profitable Investitionen getätigt werden und das Potential für Kreditkarten und EC-Karten ist gering. In Nigeria ist zudem ein starker Preisverfall bei Chips zu erkennen, was dazu führt, dass Banken und Personalisierungsbüros derzeit andere Lösungen untersuchen. Trotzdem eröffnet der dynamisch wachsende Sektor des „Mobile Money“ Chancen für den IT-Bereich sowie Firmen, die sich mit Internetsicherheit befassen.

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