Projektreferenz: Bodo Möller Chemies Erfolg in Afrika

Bei africon werden uns von interessierten Unternehmen, Organisationen oder Stakeholdern häufig Fragen wie „Inwiefern kreiert africon einen Mehrwert?“, „Was war das Ergebnis des Projekts für den Kunden?“, oder „Könnten Sie uns mehr über ein Beispielprojekt berichten?“ gestellt. Wir möchten hier die Gelegenheit nutzen, Einblicke in die Zusammenarbeit mit einem unserer langjährigen Kunden zu geben. Wir haben Herrn Volker Oehl, Global Business Development Manager bei Bodo Möller Chemie, interviewt und ihn gebeten, über seine Erfahrung mit africon zu berichten.

Bodo Möller Chemie, ein führender Distributor für Spezialchemikalien, vertreibt Produkte namhafter Chemieunternehmen wie unter anderem BASF, Dow, DuPont und Henkel. BMC ist Experte für Klebstoffsysteme und ein Partner für Elektroguss, Verbund- und Toolingmaterial. Zusatzstoffe, Bindemittel und Farbstoffe sorgen für hochwertige Lösungen  bei der Herstellung und Verarbeitung von Farben und Beschichtungen, Kunststoffen, Baustoffen, Schmiermitteln und Textilien. Bodo Möller Chemie wächst stetig und baut die globale Marke und das Logistiknetzwerk aus. Das Unternehmen hat 30 Standorte weltweit und bedient Kunden in mehr als 60 Ländern.

Frage: Vor welchen Herausforderungen/ Aufgaben standen Sie bevor Sie mit africon zusammenarbeiteten?

Herr Oehl: Obwohl Afrika sehr viele Möglichkeiten bietet, sorgt die Vielzahl der Länder, unterschiedliche Schlüsselindustrien und Industrialisierungsgrad für große Herausforderungen in der Geschäftsentwicklung. Das ist besonders in Subsahara Afrika der Fall. BMC ist schon lange in Ägypten, den Maghreb-Staaten und Südafrika aktiv. Diese Standorte bilden wichtige Zentren, jedoch gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten außerhalb dieser Länder. In Ost- und Westafrika gibt es große Volkswirtschaften, große Bevölkerungen und zudem überdurchschnittliches Wachstum.

africons Unterstützung wurde besonders für Subsahara Afrika in Anspruch genommen. Basierend auf Markteinblicken, Wettbewerbssituation, Wirtschaftsdaten und der Abdeckung der afrikanischen Märkte durch unsere Prinzipale, mussten Entscheidungen über Investitionen getroffen werden. Da Bodo Möller Chemie sich als global agierender Vertiebsarm für chemische Spezialprodukte versteht, musste die geographische Lücke in Subsahara Afrika geschlossen werden.

Frage: Warum haben Sie angefangen mit africon zusammenzuarbeiten?

Herr Oehl: africon bietet attraktive Angebote und Fähigkeiten, die weit über Marktforschung hinausgehen. Die Präsenz in Afrika und die Tatsache, dass die Berater praktische Arbeitserfahrung in vielen afrikanischen Ländern haben, waren für Bodo Möller Chemie wichtig.

Frage: Inwiefern hat africon Sie unterstützt?

Herr Oehl: africon lieferte Marktdaten und Erkenntnisse als Unterstützung für die Kommunikation mit Prinzipalen. Im Bereich der Klebstoffe wurde beispielsweise ein klarer Überblick der Schwerpunktländer, der wichtigen Marktsegmente und der Wettbewerbssituation erstellt. Diese Erkenntnisse ermöglichten ein exzellentes, solides, auf Daten basierendes Geschäftsszenario, das die Investitionsentscheidungen erleichterte.

africon half auch dabei, Präsenzen in Ost- und Westafrika aufzubauen. Die Hilfestellung durch africon ermöglichte es BMC, den Vertrieb in den Schlüsselländern schneller zu beginnen. africon half außerdem bei der Identifikation von geeignetem Personal, dem Einstellungsprozess und organisierte Büroflächen für die neuen Mitarbeiter.

Frage: Was war das Ergebnis, wenn man den „status quo ante“ und die Situation jetzt vergleicht? Wie hat sich der „Fußabdruck“ auf dem Kontinent verändert?

Herr Oehl: BMC hat sich mittlerweile in Subsahara Afrika mit Büros in Kenia und Nigeria etabliert, welche als eine Hub-Funktion für die jeweiligen Regionen erfüllen. Dies eröffnete uns nicht nur in den Zielmärkten, sondern auch weit darüber hinaus Möglichkeiten.

BMC startete mit Produkten für die Textilindustrie und mit Siliconen. Jetzt werden wir außerdem in den Bereich der Beschichtungen und Plastikindustrie einsteigen. Mit unserer erweiterten geographischen Abdeckung sind wir ein äußerst attraktiver Partner für unsere Prinzipale und können unsere lokalen Kunden effizient bedienen.

Geschrieben von Jean Wandimi
Geschrieben von Jean Wandimi

Die pharmazeutische Produktionslandschaft in Afrika ist noch im Entstehen begriffen, bietet aber Chancen für ausländische

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