Als langjähriger Projektberater weiht africon die neue Azuri Fabrik ein

Sonja Mattfeld weiht neue Produktionsstätte für getrocknete Mangos ein

2013 haben die Messe Düsseldorf und die SAVE FOOD Initiative africon für eine Recherche zum kenianischen Lebensmittelmarkt angeworben. Die Studie deckte dramatische Zahlen auf: 300.000 Tonnen Mangos gehen während der Ernte verloren, weil sie nicht zur rechten Zeit gepflückt und zeitnah verarbeitet werden können.

Nach einer genauen Analyse der Gründe für den Ernteverlust sowie des kenianischen Mango Sektors mitsamt seinen wenigen Verarbeitungstechniken (Fruchtfleisch, Saft, Trockenfrucht) wurde eine aktive Gruppe von Mitarbeitern der Messe Düsseldorf, SAVE FOOD und africon gebildet, die sich um einen lokalen Partner in der Bekämpfung des Lebensmittelverlusts bemühten. Hierfür wurde die kenianische Firma Azuri Health Ltd. Ausgewählt, die Mangos trocknet und auf dem nationalen Markt verkauft.

Am 8. Februar diesen Jahres konnte Azuri Health auf Grund ihrer erfolgreichen Unternehmensentwicklung eine zweite, größere Fabrik eröffnen. Das Personal verdoppelte sich hierbei von 5 auf 10 Mitarbeiter im Vergleich zu der vorherigen Fabrik. Außerdem ist die Mitwirkung von 25 Zeitarbeitern während der wichtigsten Produktionsperioden vorgesehen. Währenddessen in der alten Fabrik 2 Tonnen getrockneter Mango pro Monat hergestellt werden konnten, erhöht sich die Produktionskapazität auf nunmehr 10 Tonnen pro Monat.

Sonja Mattfeld, Partner der africon GmbH und Direktorin des „Mango Project“ wurde als Rednerin zur Eröffnungsfeier eingeladen und schnitt zusammen mit Dr. Clemens Schütte, International Business Director der Messe Düsseldorf, das rote Band im Zeichen der Einweihung der Produktionsstätte durch.

Tei Mukunya, Gründerin und Geschäftsführerin von Azuri Health sagte zu diesem Anlass: „Das Mango Projekt stellt tatsächlich eine lang erwartete Lösung für ein ernsthaftes Problem dar. Die Partner kamen nach Kenia, stellten die richtigen Fragen und taten was nötig war.“

Geschrieben von Jean Wandimi
Geschrieben von Jean Wandimi

Die pharmazeutische Produktionslandschaft in Afrika ist noch im Entstehen begriffen, bietet aber Chancen für ausländische

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