africon organisiert Delegationsreise des rheinland-pfälzischen Ministeriums nach Ruanda

Das rheinland-pfälzische Ministerium hat africon zum wiederholten Mal mit der Organisation einer bedeutenden Wirtschaftsdelegationsreise nach Ruanda beauftragt. Zwischen dem rheinland-pfälzischen Ministerium, Deutschland und Ruanda besteht seit 1982 eine enge Partnerschaft, die sich kontinuierlich weiterentwickelt hat.
Der Delegation gehörten unter anderem Daniela Schmitt, die rheinland-pfälzische Staatsministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, sowie Vertreter von Unternehmen und Institutionen wie SSG Schaaf Steel GmbH, tfSemanticServices GmbH, Fachhochschule Trier, GOV GmbH + Co. KG, WBS TRAINING AG, TUBE-TEC Rohrverformungstechnik GmbH, Energieagentur Mittelrhein und Handwerkskammer Koblenz an.

Während dieser aufschlussreichen Geschäftsreise beriet das africon-Team Frau Daniela Schmitt in wirtschaftlichen Fragen. Wir erarbeiteten Best-Case-Strategien für deutsche und internationale Unternehmen, die in Ruanda tätig sind und ermöglichten konstruktive Dialoge mit lokalen Unternehmen und Ministerien.

Einige der Themen dieser Delegationsreise waren die qualifizierte Einwanderung und die digitale Landwirtschaft. Im Bereich der Landwirtschaft spielt der Teeanbau in Ruanda eine wichtige Rolle. Die Delegation hatte die Möglichkeit, die Teefabrik Karongi zu besuchen, wo sie aus erster Hand einen Einblick in die komplizierten Abläufe bei der Teepflanzung, -ernte und -verarbeitung erhalten konnte.
Gemeinsam mit dem Ministerium für Landwirtschaft und tierische Ressourcen und dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit Ruandas unterzeichnete Schmitt zwei Absichtserklärungen für die Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft und Berufsbildung.
Die Landwirtschaft verkörpert in ihrem Kern das harmonische Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichem Wohlstand und ökologischer Nachhaltigkeit. Im Einklang mit der ruandischen Vision umfasst diese Zusammenarbeit auch digitale Anbaumethoden, die wirtschaftlichen Erfolg mit verantwortungsvollem Ressourcenmanagement verbinden.

Darüber hinaus haben die Ministerien die zentrale Bedeutung von Berufsausbildung und Sprachkenntnissen erkannt. Das rheinland-pfälzische Ministerium bietet jungen Ruandern in Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie Kammern, Verbänden und angesehenen Unternehmen die (unschätzbare) Gelegenheit, eine Ausbildung in Deutschland zu absolvieren, um ihnen wichtige Fähigkeiten und praktische Erfahrungen zu vermitteln. Darüber hinaus standen Besuche bei verschiedenen Unternehmen auf dem Programm der Delegation, die zu einem fruchtbaren Austausch von Erkenntnissen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit führen. Diese Interaktionen haben sich für beide Seiten als vorteilhaft erwiesen und den Weg für eine Zusammenarbeit und einen Wissensaustausch zwischen den Teilnehmern geebnet.
africon ist hocherfreut, eine zentrale Rolle bei der Förderung von für beide Seiten vorteilhaften Wirtschaftsbeziehungen, dem Wissensaustausch und der nachhaltigen Entwicklung zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda zu spielen.

Geschrieben von Jean Wandimi
Geschrieben von Jean Wandimi

Die pharmazeutische Produktionslandschaft in Afrika ist noch im Entstehen begriffen, bietet aber Chancen für ausländische

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